29. Januar 2017

Indien/Gujarat Nov2016: Im Wald der Löwen

Asiatischer Löwe im Gir National Park  -  Foto Ulrike Wizisk
Die Stars im Gir National Park sind ohne Zweifel die asiatischen Löwen, die in dieser Region Indiens ihr letztes Refugium gefunden haben. Das Schutzgebiet liegt im Süden des indischen Bundesstaates Gujarat und umfasst ca. 1150 km² mit einer besonders geschützten Kernzone von etwa 260 km². In der Region (inkl. einiger weiterer Schutzgebiete) leben etwa 400 der großen Katzen. Ihr Bestand ist durch einen großen Wildtierbestand gesichert, darunter über 50.000 Axishirsche. Auch Leoparden werden in diesem Park häufig gesichtet, dagegen sieht man die etwa 300 Vierhornantilopen leider so gut wie nie.

Asiatische Löwen im Gir National Park  -  Foto Ulrike Wizisk

Der Gir-Park ist die zweite Station der TERRA-UNICA-Reise im November 2016 - und wir sind sehr erfolgreich: mehrere Sichtungen von Löwen. Teilweise kommen die Tiere unseren Jeeps sehr nahe, fast könnte man sie berühren. Einmal sehen wir eine Gruppe von acht Tieren, die ohne Scheu direkt an einem der Fahrwege des Nationalparks lagern.


Teakblätter  -  Foto Ulrike Wizisk

Der Park ist geprägt durch in der Trockenzeit Laub abwerfende Wälder, in denen Teakbäume dominieren. Ihre riesigen Blätter beginnen jetzt im November sich bunt zu färben und zu vertrocknen - und bieten uns interessante Fotomotive.

Sambarhirsch im Gir-Wald  -  Foto Ulrike Wizisk

Wir beobachten außer den Löwen natürlich viele Axis- und Sambarhirsche sowie Nilgauantilopen, und wir sind in Sachen Ornithologie unterwegs. Die kleinen Brahmakäuzchen verschwinden fast ganz zwischen den großen Blättern. Es sind vor allem die guten Augen unseres Guides Dalveer und der lokalen Naturalists, die die diversen Waldbewohner entdecken. 

Brahmakauz zwischen Teak-Blättern  -  Foto Ulrike Wizisk

Orangespecht  -  Foto Ulrike Wizisk

Pflaumenkopfsittich-Weibchen  -  Foto Ulrike Wizisk

Im Nationalpark umfasst mehrere größere und kleinere Stillgewässer, in der Mehrzahl als Staubecken angelegt. Sie bieten vielen an Feuchtgebiete gebundene Vogelarten einen Lebensraum, wozu auch unsere Vögel der Tage von Gir zählen: Weißbrust-Kielralle, Warzenibis und Kappenliest.

Warzenibis  -  Foto Ulrike Wizisk
Kappenliest  -  Foto Ulrike Wizisk

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